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Die Familie Werner, der das Hotel gehört, sowie die Hospiz Alm in umittelbarer Nähe. Wo die Kellner die traditionellen Lederhosen tragen, ein großes offenes Kaminfeuer gibt der Hospiz Alm einen schönen roten Glanz...
(Evening Standard Magazin)

 

Geschichte




Auf der Vorderseite des "Alten Goldenen Bergs" kann man unter dem Dachgiebel die Jahreszahl 1432 lesen, die auf den Ursprung des Hauses hindeutet.

Damals sicher nur eine Hütte für Hirten, die mit ihrem Vieh hier "übersommerten", wurde diese im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und bereits nach 1600 ganzjährig bewohnt.

Bis zu den Anfängen des Skilaufes um 1900 war der "Alte Goldene Berg" ein stattliches Bauernhaus mit Stall und großer Scheune. Doch bereits vor dem 1. Weltkrieg wurde das Haus von seinen damaligen Besitzern in ein Schutzhaus umgewandelt und bot den ersten Tourengehern Unterkunft. 1928 wurde das Alphaus zwangsversteigert, von einer deutschen Familie Hammerbacher erworben und auf den Namen "Goldener Berg" getauft. Der Zustrom an Gästen aus ganz Europa war so groß, dass 1929 eine Materialbahn von der Bundesstraße in Lech zum "Goldenen Berg" gebaut wurde. Oberlech war damals nicht mit dem Auto erreichbar. Mit Hilfe der Seilbahn konnte um 1930 ein Hotel errichtet werden, das zu Weihnachten mit 42 Betten in Betrieb ging. Auch die Betten der umliegenden Häuser wurden mit Gästen gefüllt, sodass bis zu 130 Personen in 3 Schichten im Speisesaal des "Goldenen Bergs" bedient und verpflegt werden mussten. Auch der Name "Oberlech" wurde 1930 kreiert.

Das Hotel erfreute sich immer größerer Beliebtheit und erfuhr bis zum 2. Weltkrieg großen Aufschwung. Nach dem Krieg - der "Goldene Berg" war durch die Besitzerfamilie deutsches Eigentum - wurde er bis 1955 unter Sequestur gestellt. Es konnte nichts investiert werden und so verlor das Haus den Anschluss an das aufstrebende Lech. 1960 wurde noch ein Zubau erstellt, doch großer Kapitalmangel drängte zum Verkauf.

Und so übernahm die Familie Pfefferkorn 1965 das sehr desolate Haus, das eigentlich nur seines einmaligen Standortes wegen, in großer Voraussicht, von Johann Pfefferkorn gekauft wurde. In mühevoller Arbeit und mit großen Investitionen wurde das Hotel langsam an den Standard der umliegenden Hotels herangeführt. Von 1965 bis 1968 wurde es vom ältesten Sohn Günter Pfefferkorn geführt. Danach wurde es an Franz - er absolvierte die Hotelfachschule und verbrachte einige Zeit im Ausland (Frankreich, England, Bermudas, USA) - übergeben. Es galt, täglich unvorstellbare Probleme, die dieses alte und baufällige Haus mit sich brachte, zu überwinden. Jährliche Investitionen erneuerten nach und nach Küche, Zimmer, Speisesaal, Heizung, etc. bis sich Gucky und Franz Pfefferkorn 1980 entschlossen, zum bis dahin renovierten Hotel einen Zubau von 40 Betten zu erstellen. Aus der Ehe von Gucky und Franz entstammen 2 Töchter, Claudia und Daniela. Im April 1980 erblickte die 3. Tochter Tina das Licht der Welt.

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